Slowenien ist klein: Der Bleder See, die Höhlen von Postojna und die Küste bei Piran liegen alle etwa eineinhalb Stunden von Ljubljana entfernt. Viele Reisende machen die Hauptstadt zu ihrer Basis und unternehmen Tagesausflüge oder kombinieren Slowenien mit Kroatien, Italien oder Österreich. Für EU-SIM-Karten gilt in Slowenien „Roam Like at Home"; Reisende mit einer SIM-Karte von außerhalb der EU zahlen in der Regel ein tagesbasiertes Roaming-Entgelt.
Wichtige Fakten für Slowenien
- EU-Roaming: abgedeckt durch „Roam Like at Home"
- Lokale Netze: Telekom Slovenije, Telemach, A1 (je nach Tarif)
- Notrufnummern: 112; Polizei 113
- Botschaften: in Ljubljana
Ljubljana
Die Altstadt von Ljubljana ist weitgehend autofrei und lässt sich gut zu Fuß erkunden; die Netzabdeckung ist in der gesamten Stadt zuverlässig. Stadtbusse akzeptieren kontaktlose Visa- und Mastercard-Zahlungen für eine Einzelfahrt; wer innerhalb von 90 Minuten umsteigen möchte, nutzt die Urbana-Karte oder App – beide Fahrten werden dann zu einem Preis abgerechnet.
Bleder See, Bohinj und die Julischen Alpen
Rund um den Bleder See und den Bohinjsee sowie in den Taldörfern ist die Abdeckung gut, auf den Hochgebirgspfaden des Triglav-Nationalparks nimmt das Signal jedoch ab. Die Straße über den Vršič-Pass mit 50 Haarnadelkurven ist im Winter gesperrt; im Sommer sind nachmittags Gewitter in den Bergen häufig. Laden Sie Karten herunter, brechen Sie früh auf und kehren Sie um, sobald sich das Wetter ändert. Im Notfall alarmiert die 112 auch die Bergrettung.
Das Soča-Tal und die Höhlen
Im Soča-Tal starten Raft- und Canyoning-Touren in Bovec und Kobarid, wo das Signal im Ort gut, in den Schluchten jedoch unzuverlässig ist. Unter der Erde – in Postojna oder den Škocjan-Höhlen – gibt es keinerlei Empfang; vereinbaren Sie daher vor Beginn der Führung einen Treffpunkt.
Piran und die Küste
Sloweniens kurzer Küstenstreifen ist auf Piran ausgerichtet, eine Altstadt im venezianischen Stil, in der Autos am Stadtrand parken müssen; ein Shuttlebus verbindet den Parkplatz mit dem Zentrum. In der Nähe der Grenzen zu Italien und Kroatien können Mobiltelefone eine Verbindung zu einem italienischen oder kroatischen Netz herstellen: Mit einer EU-SIM ändert sich dadurch nichts, bei einem slowenien-spezifischen Tarif sollten Sie manuell ein slowenisches Netz auswählen.
Autofahren: die E-Vignette
Auf Autobahnen und Schnellstraßen ist eine E-Vignette Pflicht, die Sie online erwerben, bevor Sie auf diese Straßen auffahren. Sie ist mit Ihrem Kennzeichen verknüpft, sodass kein Aufkleber angebracht werden muss. Der Karawankentunnel nach Österreich erhebt darüber hinaus eine eigene Maut.
Wie Sie sich verbinden
Mit einer EU-SIM: Slowenien gilt als Heimatland, sodass Ihr übliches Datenkontingent gilt. Eine Reise-eSIM ist nur dann sinnvoll, wenn Ihr Tarif im EU-Ausland nur wenig Daten einschließt.
Von außerhalb der EU: Installieren Sie eine Reise-eSIM, bevor Sie abfliegen. Sie wird bei der ersten Verbindung in Slowenien aktiviert, und Ihre gewohnte Nummer bleibt für Anrufe und Banking-Codes erreichbar. Für eine Reise, die auch Italien, Kroatien oder Österreich umfasst, deckt ein Europa-Tarif alle vier Länder ab.
Slowenische Prepaid-SIM-Karten sind in Handyshops, Kiosken und Tankstellen erhältlich.
Konsularischer Schutz: Wen Sie in Slowenien anrufen
- 112 für Krankenwagen, Feuerwehr oder Bergrettung sowie 113 für die Polizei.
- Botschaften befinden sich in Ljubljana. Die Telcomia-App zeigt Ihre Botschaft mit Adresse und Telefonnummer an.
- Die App enthält Notfallphrasen auf Slowenisch, die Sie direkt auf dem Bildschirm zeigen können.
Reisesicherheitsseite Slowenien →
Häufige Fragen zu Slowenien
Funktioniert mein EU-Tarif in Slowenien?
Ja. Slowenien ist Teil von „Roam Like at Home", sodass Ihr Tarif wie zu Hause funktioniert.
Benötige ich eine Vignette?
Ja, für Autobahnen und Schnellstraßen. Kaufen Sie die E-Vignette online, bevor Sie auf diese Straßen auffahren.
Welche Netze nutzt eine Telcomia-eSIM in Slowenien?
Bei den meisten Tarifen Telekom Slovenije und Telemach, bei einigen auch A1 – jeweils mit 4G und 5G, wo verfügbar.
Wen rufe ich für die Bergrettung an?
112 – diese Nummer alarmiert neben dem Rettungsdienst auch die Bergrettungsteams.
Kurzfassung
Aus der EU heraus funktioniert Ihr Tarif wie zu Hause; von außerhalb der EU installieren Sie die eSIM vor dem Abflug. Kaufen Sie die E-Vignette vor der Autobahnauffahrt, starten Sie Bergtouren früh und speichern Sie 112 und 113.
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